§ 711 BGBÜbertragung und Übergang von Gesellschaftsanteilen
Buch 2: Recht der Schuldverhältnisse › Abschnitt 8: Einzelne Schuldverhältnisse › Titel 16: Gesellschaft › Untertitel 2: Rechtsfähige Gesellschaft › Kapitel 2: Rechtsverhältnis der Gesellschafter untereinander und der Gesellschafter zur Gesellschaft
(1) Die Übertragung eines Gesellschaftsanteils bedarf der Zustimmung der anderen Gesellschafter. Die Gesellschaft kann eigene Anteile nicht erwerben.
(2) Ist im Gesellschaftsvertrag vereinbart, dass im Fall des Todes eines Gesellschafters die Gesellschaft mit seinem Erben fortgesetzt werden soll, geht der Anteil auf den Erben über. Sind mehrere Erben vorhanden, fällt der Gesellschaftsanteil kraft Gesetzes jedem Erben entsprechend der Erbquote zu. Die Vorschriften über die Erbengemeinschaft finden insoweit keine Anwendung.
(+++ § 711: Zur Anwendung vgl. § 740 +++)
Amtliche Quelle: Bürgerliches Gesetzbuch, § 711, Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42, 2909; 2003, 738; | Stand: zuletzt…, abgerufen über gesetze-im-internet.de.
§ 711 BGB · Absatz/Satz anfügen: § 711 Abs. 1 S. 1 BGBWeitere Normen in „Kapitel 2: Rechtsverhältnis der Gesellschafter untereinander und der Gesellschafter zur Gesellschaft“
- § 708 BGB Gestaltungsfreiheit
- § 709 BGB Beiträge; Stimmkraft; Anteil an Gewinn und Verlust
- § 710 BGB Mehrbelastungsverbot
- § 711 BGB Übertragung und Übergang von Gesellschaftsanteilen
- § 711a BGB Übertragbarkeit von Gesellschafterrechten
- § 712 BGB Ausscheiden eines Gesellschafters; Eintritt eines neuen Gesellschafters
- § 712a BGB Ausscheiden des vorletzten Gesellschafters
- § 713 BGB Gesellschaftsvermögen
- § 714 BGB Beschlussfassung
- § 715 BGB Geschäftsführungsbefugnis
- § 715a BGB Notgeschäftsführungsbefugnis
- § 715b BGB Gesellschafterklage
- § 716 BGB Ersatz von Aufwendungen und Verlusten; Vorschusspflicht; Herausgabepflicht; Verzinsungspflicht
- § 717 BGB Informationsrechte und -pflichten
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