Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

§ 2366 BGBÖffentlicher Glaube des Erbscheins

Buch 5: Erbrecht › Abschnitt 8: Erbschein

Gesetz: BGBStand der Fassung: 18.08.2026Quelle: gesetze-im-internet.de
Gesetzestext § 2366 BGB (amtliche Fassung)

Erwirbt jemand von demjenigen, welcher in einem Erbschein als Erbe bezeichnet ist, durch Rechtsgeschäft einen Erbschaftsgegenstand, ein Recht an einem solchen Gegenstand oder die Befreiung von einem zur Erbschaft gehörenden Recht, so gilt zu seinen Gunsten der Inhalt des Erbscheins, soweit die Vermutung des § 2365 reicht, als richtig, es sei denn, dass er die Unrichtigkeit kennt oder weiß, dass das Nachlassgericht die Rückgabe des Erbscheins wegen Unrichtigkeit verlangt hat.

Amtliche Quelle: Bürgerliches Gesetzbuch, § 2366, Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42, 2909; 2003, 738; | Stand: zuletzt…, abgerufen über gesetze-im-internet.de.

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§ 2366 BGB  ·  Absatz/Satz anfügen: § 2366 Abs. 1 S. 1 BGB

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