§ 68 StGBVoraussetzungen der Führungsaufsicht
Allgemeiner Teil › Dritter Abschnitt: Rechtsfolgen der Tat › Sechster Titel: Maßregeln der Besserung und Sicherung › Führungsaufsicht
(1) Hat jemand wegen einer Straftat, bei der das Gesetz Führungsaufsicht besonders vorsieht, zeitige Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten verwirkt, so kann das Gericht neben der Strafe Führungsaufsicht anordnen, wenn die Gefahr besteht, daß er weitere Straftaten begehen wird.
(2) Die Vorschriften über die Führungsaufsicht kraft Gesetzes (§§ 67b, 67c, 67d Abs. 2 bis 6 und § 68f) bleiben unberührt.
Amtliche Quelle: Strafgesetzbuch, § 68, Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 13.11.1998 I 3322; | Stand: zuletzt geändert durch Art.…, abgerufen über gesetze-im-internet.de.
§ 68 StGB · Absatz/Satz anfügen: § 68 Abs. 1 S. 1 StGBWeitere Normen in „Führungsaufsicht“
- § 68 StGB Voraussetzungen der Führungsaufsicht
- § 68a StGB Aufsichtsstelle, Bewährungshilfe, forensische Ambulanz
- § 68b StGB Weisungen
- § 68c StGB Dauer der Führungsaufsicht
- § 68d StGB Nachträgliche Entscheidungen; Überprüfungsfrist
- § 68e StGB Beendigung oder Ruhen der Führungsaufsicht
- § 68f StGB Führungsaufsicht bei Nichtaussetzung des Strafrestes
- § 68g StGB Führungsaufsicht und Aussetzung zur Bewährung
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