§ 656c BGBLohnanspruch bei Tätigkeit für beide Parteien
Buch 2: Recht der Schuldverhältnisse › Abschnitt 8: Einzelne Schuldverhältnisse › Titel 10: Maklervertrag › Untertitel 4: Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser
(1) Lässt sich der Makler von beiden Parteien des Kaufvertrags über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus einen Maklerlohn versprechen, so kann dies nur in der Weise erfolgen, dass sich die Parteien in gleicher Höhe verpflichten. Vereinbart der Makler mit einer Partei des Kaufvertrags, dass er für diese unentgeltlich tätig wird, kann er sich auch von der anderen Partei keinen Maklerlohn versprechen lassen. Ein Erlass wirkt auch zugunsten des jeweils anderen Vertragspartners des Maklers. Von Satz 3 kann durch Vertrag nicht abgewichen werden.
(2) Ein Maklervertrag, der von Absatz 1 Satz 1 und 2 abweicht, ist unwirksam. § 654 bleibt unberührt.
Amtliche Quelle: Bürgerliches Gesetzbuch, § 656c, Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42, 2909; 2003, 738; | Stand: zuletzt…, abgerufen über gesetze-im-internet.de.
§ 656c BGB · Absatz/Satz anfügen: § 656c Abs. 1 S. 1 BGBWeitere Normen in „Untertitel 4: Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“
- § 656a BGB Textform
- § 656b BGB Persönlicher Anwendungsbereich der §§ 656c und 656d
- § 656c BGB Lohnanspruch bei Tätigkeit für beide Parteien
- § 656d BGB Vereinbarungen über die Maklerkosten
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