§ 1308 BGBAnnahme als Kind
Buch 4: Familienrecht › Abschnitt 1: Bürgerliche Ehe › Titel 2: Eingehung der Ehe › Untertitel 2: Eheverbote
(1) Eine Ehe soll nicht geschlossen werden zwischen Personen, deren Verwandtschaft im Sinne des § 1307 durch Annahme als Kind begründet worden ist. Dies gilt nicht, wenn das Annahmeverhältnis aufgelöst worden ist.
(2) Das Familiengericht kann auf Antrag von dieser Vorschrift Befreiung erteilen, wenn zwischen dem Antragsteller und seinem künftigen Ehegatten durch die Annahme als Kind eine Verwandtschaft in der Seitenlinie begründet worden ist. Die Befreiung soll versagt werden, wenn wichtige Gründe der Eingehung der Ehe entgegenstehen.
Amtliche Quelle: Bürgerliches Gesetzbuch, § 1308, Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 2.1.2002 I 42, 2909; 2003, 738; | Stand: zuletzt…, abgerufen über gesetze-im-internet.de.
§ 1308 BGB · Absatz/Satz anfügen: § 1308 Abs. 1 S. 1 BGBWeitere Normen in „Untertitel 2: Eheverbote“
- § 1306 BGB Bestehende Ehe oder Lebenspartnerschaft
- § 1307 BGB Verwandtschaft
- § 1308 BGB Annahme als Kind
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